Was sind Waffen?

Waffen sind Gegenstände, die zum Angriff oder zur Verteidigung dienen oder dafür geeignet sind.

Man unterscheidet mehrere Arten von Waffen:

1. Schusswaffen
Dazu gehören Feuerwaffen, Luft- und Federdruckwaffen sowie wichtige Teile von Schusswaffen.

2. Gleichgestellte Gegenstände
Zum Beispiel Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen, Armbrüste oder Harpunen.

3. Tragbare Gegenstände, die zum Angriff oder zur Verteidigung bestimmt sind

4. Tragbare Gegenstände, die zum Angriff oder zur Verteidigung geeignet sind und ausdrücklich im Gesetz genannt werden.

Auch unbrauchbar gemachte Waffen, Spielzeugwaffen, Kriegswaffen und Nachbildungen gelten als Waffen, unterliegen aber besonderen gesetzlichen Regeln.

Grundsätzlich ist der Umgang mit Schusswaffen, Munition und gleichgestellten Gegenständen verboten oder erlaubnispflichtig.

Wichtige waffenrechtliche Erlaubnisse sind:
1. Waffenbesitzkarte
2. Munitionserwerbsschein
3. Kleiner Waffenschein
4. Waffenschein
5. Schießerlaubnis


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Körperliche oder psychische Reaktion auf Belastung.
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Begriffe im Umgang mit Waffen

Besitzen
Eine Waffe oder Munition besitzt, wer die tatsächliche Kontrolle darüber hat.

Überlassen
Überlassen bedeutet, einer anderen Person den Besitz einer Waffe oder Munition zu geben, zum Beispiel durch Übergabe.

Erwerben
Erwerben heißt, die tatsächliche Gewalt über eine Waffe oder Munition zu bekommen, zum Beispiel durch Kauf oder Ausleihen.

Führen
Führen bedeutet, eine Waffe oder Munition außerhalb der eigenen Wohnung, der eigenen Geschäftsräume, des eigenen befriedeten Besitztums oder einer Schießstätte bei sich zu haben.

Schießen
Schießen liegt vor, wenn mit einer Schusswaffe Geschosse, Kartuschenmunition, Reizstoffe oder pyrotechnische Munition abgefeuert werden.


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Was ist eine Waffenbesitzkarte?

Der Erwerb und der Besitz von Waffen sind grundsätzlich erlaubnispflichtig.

Diese Erlaubnis nennt man Waffenbesitzkarte. Ist noch keine Waffe eingetragen, gilt die Waffenbesitzkarte zunächst ein Jahr.

Nach dem Eintrag einer Waffe bleibt die Waffenbesitzkarte gültig, solange alle Voraussetzungen für den Waffenbesitz erfüllt sind.

Voraussetzungen für eine Waffenbesitzkarte:
• Volljährigkeit
• Waffensachkunde
• persönliche Eignung und Zuverlässigkeit (z. B. keine relevanten Vorstrafen)
• keine Alkohol- oder Drogenabhängigkeit
• ein anerkanntes Bedürfnis (z. B. Jäger oder Sportschütze)


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Was ist ein kleiner Waffenschein?

Der kleine Waffenschein berechtigt ausschließlich zum Führen von PTB-Waffen (z. B. Schreckschuss-, Reizstoff- oder Signalwaffen).

Das Schießen mit solchen Waffen ist nur mit einer zusätzlichen Schießerlaubnis erlaubt.

Voraussetzungen für den kleinen Waffenschein:
• Volljährigkeit
• persönliche Eignung und Zuverlässigkeit (z. B. keine relevanten Vorstrafen)
• keine Alkohol-, Drogenabhängigkeit oder Geisteskrankheit
• sichere und fachgerechte Aufbewahrung der Waffen


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Was ist ein Waffenschein?

Ein Waffenschein erlaubt das Führen einer Schusswaffe.

Das Schießen mit der Waffe ist nur mit einer zusätzlichen Schießerlaubnis erlaubt.

Der Waffenschein ist maximal drei Jahre gültig und kann danach bis zu zwei Mal verlängert werden.

Voraussetzungen für einen Waffenschein:
• Volljährigkeit
• persönliche Eignung und Zuverlässigkeit (z. B. keine relevanten Vorstrafen)
• keine Alkohol- oder Drogenabhängigkeit
• Waffensachkunde
• Haftpflichtversicherung
• besonderer Bedarf (erhöhte Gefährdung von Leib oder Leben, die durch das Führen einer Waffe reduziert werden kann)


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Druckluft-, Federdruck- und CO₂-Waffen

Druckluft-, Federdruck- und CO₂-Waffen verschießen Geschosse durch einen Lauf. Die Geschossenergie beträgt dabei maximal 7,5 Joule.

Diese Waffen gelten als Schusswaffen, unterliegen jedoch besonderen waffenrechtlichen Regelungen.

Sie dürfen nur dann als solche Waffen gelten, wenn sie das Prüfzeichen „F im Fünfeck“ tragen.

Waffenrechtliche Bestimmungen

Erwerb und Besitz
• erlaubnisfrei
• keine Waffenbesitzkarte notwendig
• erst ab 18 Jahren erlaubt (sonst Ordnungswidrigkeit)
• sichere und fachgerechte Aufbewahrung sowie Schutz vor unbefugtem Zugriff

Überlassen
• nur an berechtigte Personen erlaubt
• Überlassen an Unbefugte ist eine Ordnungswidrigkeit

Führen
• erlaubnispflichtig
• ein normaler Waffenschein ist erforderlich
• der kleine Waffenschein reicht nicht aus
• ohne Waffenschein liegt eine Straftat vor (Einziehung der Waffe möglich)
• Führen auf öffentlichen Veranstaltungen ist eine Straftat
• Führen bei Demonstrationen ist ebenfalls eine Straftat

Schießen
• erlaubnispflichtig
• nur mit Schießerlaubnis erlaubt
• ohne Erlaubnis handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit


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Was sind PTB-Waffen?

PTB-Waffen sind Reizstoff-, Schreckschuss- und Signalwaffen.

Es handelt sich meist um Pistolen oder Revolver, die Platzpatronen, Reizstoffe oder pyrotechnische Munition verschießen. Dabei werden keine Geschosse durch einen Lauf getrieben.

Deshalb gelten PTB-Waffen nicht als Schusswaffen, werden aber waffenrechtlich als gleichgestellte Gegenstände behandelt.

Diese Waffen sind so gebaut, dass keine echten Geschosse verschossen werden können.

PTB-Waffen sind in Deutschland nur mit einem gültigen Prüfzeichen erlaubt. Dieses besteht aus der Aufschrift „PTB“ mit Prüfnummer im Kreis.

Waffen ohne dieses Prüfzeichen sind verboten. Jeder Umgang damit ist strafbar.

Waffenrechtliche Bestimmungen

Erwerb und Besitz
• erlaubnisfrei
• keine Waffenbesitzkarte notwendig
• erst ab 18 Jahren erlaubt (sonst Ordnungswidrigkeit)
• sichere Aufbewahrung und Schutz vor unbefugtem Zugriff

Überlassen
• nur an berechtigte Personen erlaubt
• sonst Ordnungswidrigkeit

Führen
• erlaubnispflichtig
• kleiner Waffenschein erforderlich
• ohne Waffenschein liegt eine Straftat vor (Waffe kann eingezogen werden)
• Ausweispflicht bei Kontrollen durch Behörden
• Führen auf besonderen öffentlichen Veranstaltungen ist eine Ordnungswidrigkeit
• Führen bei Demonstrationen ist eine Straftat

Schießen
• erlaubnispflichtig
• nur mit Schießerlaubnis erlaubt
• sonst Ordnungswidrigkeit


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Was sind Schusswaffen?

Schusswaffen sind Gegenstände, die zum Angriff oder zur Verteidigung, zur Signalgebung, zur Markierung, zur Distanzinjektion oder für Spiel und Sport bestimmt sind.

Kennzeichnend ist, dass bei ihnen Geschosse durch einen Lauf getrieben werden.

Waffenrechtliche Bestimmungen

Erwerb und Besitz
• erlaubnispflichtig
• Waffenbesitzkarte erforderlich
• fachgerechte Aufbewahrung und Sicherung vor unbefugtem Zugriff

Überlassen
• nur an berechtigte Personen erlaubt

Führen
• erlaubnispflichtig
• normaler Waffenschein erforderlich
• ohne Waffenschein liegt eine Straftat vor (Einziehung durch die Behörde möglich)
• Ausweispflicht bei Kontrollen durch Behörden
• Führen auf besonderen öffentlichen Veranstaltungen ist eine Ordnungswidrigkeit
• Führen bei Demonstrationen ist eine Straftat

Ausnahme
Der Transport einer Schusswaffe ist erlaubt, wenn sie nicht schussbereit und nicht zugriffsbereit ist und zu einem erlaubten Zweck von einem Ort zu einem anderen gebracht wird.

Schießen
• erlaubnispflichtig
• nur mit Schießerlaubnis erlaubt
• sonst Ordnungswidrigkeit


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Was ist Munition?

Als Munition gelten verschiedene Arten von Lade- und Schussmitteln.

Dazu gehören:

• Patronenmunition (Hülse mit Ladung und Geschoss)
• Kartuschenmunition (Hülse mit Ladung ohne Geschoss)
• hülsenlose Munition (Ladungen ohne Hülse, mit oder ohne Geschoss)
• pyrotechnische Munition (Munition mit pyrotechnischen Stoffen)

Der Erwerb und der Besitz von Munition sind grundsätzlich erlaubnispflichtig und nur mit einem Munitionserwerbsschein erlaubt.


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Wie müssen Schusswaffen und Munition aufbewahrt werden?

Wer Schusswaffen oder Munition besitzt, muss diese so aufbewahren, dass sie nicht verloren gehen und nicht von Unbefugten genommen werden können.

Für erlaubnisfreie Waffen (z. B. Luftdruckwaffen oder Schlagstöcke) reicht mindestens ein verschlossenes Behältnis.

Erlaubnispflichtige Kurzwaffen müssen in einem Sicherheitsbehältnis nach DIN/EN 1143-1 mit Widerstandsgrad 0 aufbewahrt werden.

Für Langwaffen oder für mehr als zehn Kurzwaffen gelten strengere Vorschriften.

Erlaubnispflichtige Munition muss in einem Stahlblechbehältnis mit Schwenkriegelschloss oder einem gleichwertigen Behältnis gelagert werden.

Grundsätzlich müssen Schusswaffen und Munition getrennt voneinander aufbewahrt werden. Ausnahmen gelten nur bei bestimmten zugelassenen Sicherheitsbehältnissen.


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Was sind erlaubnisfreie Schusswaffen?

Erlaubnisfreie Schusswaffen sind Waffen, für deren Besitz oder Führen keine besondere Erlaubnis erforderlich ist, wenn sie bestimmte Eigenschaften erfüllen.

Spielzeugwaffen
Spielzeugwaffen verschießen Geschosse mit maximal 0,5 Joule oder nutzen Zündblättchen, Zündbänder, Zündringe oder Knallkorken.

Diese Waffen dürfen von jeder Person erworben, besessen und geführt werden.

Achtung: Sehen Spielzeugwaffen echten Feuerwaffen sehr ähnlich, gilt ein Führungsverbot.

Soft-Air-Waffen
Soft-Air-Waffen mit einer Geschossenergie von maximal 0,5 Joule sind erlaubnisfrei.

Soft-Air-Waffen über 0,5 Joule unterliegen den Vorschriften für Druckluft-, Federdruck- und CO₂-Waffen.

Auch hier gilt: Sehen sie echten Schusswaffen ähnlich, dürfen sie nicht öffentlich geführt werden.

Nachbildungen und Attrappen
Nachbildungen sind keine echten Schusswaffen und können nicht schießen, sehen aber wie Waffen aus.

Sie unterliegen grundsätzlich keinen Erlaubnispflichten, dürfen jedoch nicht in der Öffentlichkeit geführt werden.

Ausnahme: Sind sie mindestens 50 % kleiner als das Original oder deutlich in Neonfarben gekennzeichnet, ist das Führen erlaubt.


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Ausnahmen von Erlaubnispflichten

Für das Erwerben, den Besitz, das Führen und das Schießen von Waffen gibt es verschiedene gesetzliche Ausnahmen.

Diese Ausnahmen sind im §12 WaffG geregelt.


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Was sind Messer?

Ein Messer ist ein Gegenstand, der meist aus einem Griff und einer Klinge besteht. Messer können unterschiedliche Zwecke haben, zum Beispiel für den Kampf, für handwerkliche Arbeiten oder für den Alltag, etwa in der Küche.

Messer gelten als Gebrauchsmesser und unterliegen keinen waffenrechtlichen Einschränkungen, wenn sie einseitig geschliffen sind, eine Klingenlänge von unter 12 cm haben und nur mit beiden Händen zu öffnen sind.

Waffenrechtliche Einschränkungen

Messer, die mit einer Hand geöffnet werden können (Einhandmesser), unterliegen einem Führungsverbot.

Messer mit einer Klingenlänge von über 12 cm dürfen nicht geführt werden. Eine Ausnahme besteht nur bei berechtigtem Interesse, zum Beispiel beim Transport nach dem Kauf, ansonsten liegt eine Ordnungswidrigkeit vor.

Bestimmte Messerarten wie Säbel, Schwerter oder Dolche dürfen ebenfalls nicht geführt werden.

Gibt es verbotene Messer?

Ja. Der Besitz, das Führen und jeder andere Umgang mit Springmessern, Fallmessern, Butterflymessern und Faustmessern ist in Deutschland verboten.


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Was sind Hieb- und Stoßwaffen?

Hieb- und Stoßwaffen sind Gegenstände, die dafür bestimmt sind, durch Hiebe, Stöße, Stiche, Schläge oder Würfe Verletzungen zu verursachen.

Beispiele sind Schlagstöcke, Einsatzstöcke, Schwerter oder Degen.

Sport- oder Gebrauchsgegenstände gelten nicht als Hieb- und Stoßwaffen, wenn sie nicht zu diesem Zweck hergestellt wurden, zum Beispiel Baseballschläger oder Werkzeuge.

Das Führen von Hieb- und Stoßwaffen ist grundsätzlich eine Ordnungswidrigkeit. Auf öffentlichen Veranstaltungen stellt es sogar eine Straftat dar.

Achtung
Auch Sicherheitsmitarbeiter dürfen Schlagstöcke in der Öffentlichkeit grundsätzlich nicht führen. Eine Ausnahmegenehmigung kann vom Unternehmer bei der zuständigen Behörde beantragt werden, wird aber nur sehr selten erteilt.

Waffenrechtliche Bestimmungen

Erwerb und Besitz
• ab 18 Jahren erlaubt

Überlassen
• nur an Personen über 18 Jahre

Führen
• grundsätzlich verboten
• nur wenige gesetzliche Ausnahmen


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Sonstige Gegenstände

Tierabwehrsprays / Pfeffersprays
Pfefferspray, das ausdrücklich als Tierabwehrspray gekennzeichnet ist, unterliegt keinen waffenrechtlichen Einschränkungen. Es darf von jeder Person erworben und geführt werden.

Verboten ist das Führen jedoch auf Veranstaltungen, die dem Versammlungsgesetz unterliegen, zum Beispiel Demonstrationen.

Reizstoffsprühgeräte (z. B. CS-Gas)
Reizstoffsprühgeräte, die nicht für die Tierabwehr bestimmt sind, dürfen erst ab 14 Jahren erworben und geführt werden.

Diese Geräte müssen ein Prüfsiegel haben und in Reichweite sowie Sprühdauer begrenzt sein.

Auf öffentlichen Veranstaltungen (z. B. Kirmes) besteht ein Führungsverbot. Außerdem gilt Ausweispflicht, ein Ausweis muss mitgeführt werden.

Taser
Taser dürfen nur von Personen ab 18 Jahren erworben und geführt werden.

Der Taser muss ein gültiges PTB-Prüfzeichen haben und gesundheitlich unbedenklich sein, sonst ist er verboten.

Auch hier gilt Ausweispflicht. Auf Veranstaltungen nach dem Versammlungsgesetz besteht ein Führungsverbot.


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Welche Gegenstände sind verboten?

In Deutschland gibt es viele Gegenstände, bei denen jeder Umgang verboten ist.

Dazu zählen zum Beispiel:
• Schlagring
• Schlagringmesser
• Stahlrute
• Totschläger
• Wurfsterne
• Molotow-Cocktails
• Präzisionsschleudern
• Nun-Chakus
• Air-Taser
• Waffen, die als Alltagsgegenstände getarnt sind

Eine vollständige Liste aller verbotenen Gegenstände findet sich in Anlage 2 des WaffG.


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Welche Regelungen gelten für das Bewachungsgewerbe?

Grundsätzlich gelten die Vorschriften des Waffengesetzes auch für das Bewachungsgewerbe.

Der §28 WaffG regelt zusätzlich, wie Bewachungsunternehmen mit Waffen umgehen dürfen.

Ein Bewachungsunternehmen darf Waffen nur dann erwerben, besitzen oder führen, wenn ein besonderes Bedürfnis vorliegt.

Ein solches Bedürfnis besteht, wenn besonders gefährdete Personen oder Objekte geschützt werden müssen. Die Genehmigung gilt immer nur für konkrete Aufgaben.

Führt ein Mitarbeiter im Dienst eine Waffe, benötigt er selbst keinen eigenen Waffenschein. Der Waffenschein wird auf das Unternehmen oder den Unternehmer ausgestellt.

Jeder bewaffnete Mitarbeiter muss der zuständigen Behörde gemeldet werden. Erst nach erfolgreicher Prüfung darf die Waffe im Dienst getragen werden.


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